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Smart Home

Der Fachbegriff Smart Home meint die Vernetzung verschiedenster Komponenten der eigenen Wohnräume.

Die Unterhaltungselektronik ist hier, neben der Haustechnik, ein häufig übersehener Bestandteil. Das Ziel von Smart Home ist, die Wohnqualität deutlich zu verbessern, Ressourcen zu schonen und die Sicherheit zu erhöhen.

Dafür kommen sowohl voll automatische als auch ferngesteuerte Systeme in den eigenen vier Wänden zum Einsatz.

Smart Home – Vorteile für den Bewohner

Viele Innovationen stützen sich auf mögliche Energieeinsparungen. Heizungen bieten die Möglichkeit über das Internet gesteuert, ebenso wie Lichtanlagen. Außerdem kann die Sicherheit des Wohnraums erhöht werden.

Neben Klassikern wie Kameras zur Überwachung der Haustüre können auch Lichtsimulationen während des Urlaubs Einbrüchen vorbeugen. Abschließend sei der Komfort genannt, der an vielen Stellen steigt. Die Heizungssteuerung funktioniert bequem vom Sofa oder der Raum verdunkelt sich, beim Fernsehen. N

Natürlich lassen sich für jeden dieser Bereiche etliche Szenarien aufstellen.

Smart Home – Vorteile für Unternehmer

Viele Bereiche des vernetzten Heims sind für anbietende Unternehmen besonders interessant. So können zahlreiche Daten über die Kunden ermittelt werden. Beispiele hierfür wären die zeitliche Verteilung des Stromverbrauches, Heizgewohnheiten und vieles mehr.

Diese Daten können im Anschluss im Bereich des Marketings Verwendung finden. Klar ist, dass es sich dabei um einen unorganisierten Datenstrom verschiedenster Quellen handelt. Dieses Big Data-Aufkommen muss organisiert werden.

Wird dies sinnvoll organisiert, können über die Datenanalyse profitable Erkenntnisse gewonnen werden.

Das Prinzip der verbundenen Welt (Connected World) ermöglicht es Unternehmen zudem, ihre Leistungen für Kunden zu verbessern. Beispielsweise kann die Heizungssteuerung durch Wetterprognosen besser gesteuert werden. Außerdem lassen sich Produktserien entwickeln, die ein geschlossenes System bilden. So wird der Kunde zusätzlich an die eigene Marke gebunden.

Licht und Schatten – die Probleme des Smart Home

Die Vorteile für Unternehmen werden zum Nachteil für deren Kunden. Während Unternehmen von großen Datenströmen profitieren, verlieren Kunden einen Teil ihrer Anonymität und geben teils sensible Daten gegenüber Herstellern und Lieferanten frei.

Diese können dann als Kapital genutzt werden, entweder für das Marketing oder als verkäufliches Gut. Hier wird die Zukunft sicher interessante rechtliche Einschränkungen mit sich bringen. Aber wie immer gilt: Kunden passen am Besten selbst auf, welchem Unternehmen sie sensible Daten anvertrauen.

Das Smartphone gewinnt zunehmend an Bedeutung im Haushalt. Die Gesellschaft gewöhnt sich zwar daran, allerdings birgt dies gewisse Risiken. Bei Verlust des Handys ist die Heizung nur noch schwer steuerbar und der Ausfall des WLANs wird zum ernsten Problem, abseits vom Verlust des Internetzugangs.

Das Smart Home in der Praxis

Technologien aus dem Bereich des Smart Home sind bereits heute Realität. Beispielsweise gibt es Heizungssteuerungen, die ihre Einstellungen anhand von Wetterdiensten anpassen. Per Smartphone abschaltbare Steckdosen sind bequem und sparen Geld.

Der Ofen in der Küche kann automatisch mit einem Rezept versorgt werden. Er stellt die richtige Temperatur ein und sorgt für die richtige Garzeit. Das Smartphone öffnet nebenbei Garagen und Sensoren sorgen für die richtige Bewässerung des eigenen Rasens. Es gibt unzählige weitere Beispiele und es werden stets mehr.

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Autor: Kristina
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