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Internet of Things

Das Schlagwort Internet of Things, zu deutsch: Internet der Dinge, ist in den Medien zunehmend präsent.

Der Begriff ist nicht genau definiert, meint im Generellen jedoch die Kommunikation verschiedener Geräte untereinander mithilfe digitaler Vernetzung.

Dabei wird häufig von intelligenten Gadgets gesprochen, welche sich teil- oder voll automatisiert austauschen.

Die Vernetzung von Komponenten über spezielle Sensoren und deren Datengewinnung ist ein wichtiger Bestandteil in der IT-Branche.

Internet of Things – Vorteile im Detail

Ein wichtiger Pfeiler ist die Identifikation und Kommunikation von Geräten untereinander. Entgegen dessen, was der Name suggeriert, wird dies nicht zwangsläufig über das Internet realisiert. Häufig sind andere Techniken wie RFID im Einsatz. Diese ermöglicht die Identifikation von Geräten über Radiowellen und findet häufigen Einsatz in der Industrie.

Ein weiterer Grundstein des Internet of Things ist die Sensorik. Sie regelt die Datenerfassung, welche für eine Vielzahl von Diensten erforderlich ist. Intelligente Herzschrittmacher messen beispielsweise Werte, welche Auskunft über den Gesundheitszustand des Patienten geben. Alarmierende Ausschläge werden automatisiert an Notrufzentralen gesendet und retten dadurch Leben.

Big Data bildet die nächste Grundlage für das Internet of Things. Der vermehrte Einsatz unterschiedlicher Geräte und deren zunehmende Kommunikation untereinander erzeugen große Mengen an Daten. Diese Daten müssen mit hoher Effizienz organisiert werden, um bestmögliche Leistungen zu vollbringen. Dies wird bei der Betrachtung obiger RFID Radiowellen ersichtlich.

Die Chips sind sehr klein und werden an kleinsten Paketen platziert. Diese werden in Containern zu vielen Tausenden geliefert. Sensoren müssen diese Daten schnell verarbeiten und über die Destination der einzelnen Teile entscheiden. In vielen Fällen treten Daten zudem unorganisiert auf.

Endkunden profitieren beispielsweise von Heizungsanlagen, welche aus dem Urlaub gesteuert werden und ihre Einstellungen bei Bedarf an aktuelle Wetterprognosen anpassen. Die Industrie verwendet RFID Chips und die automatisierte Kommunikation von Geräten, Komponenten und Maschinen, um im Rahmen der Industrie 4.0 Herstellungsprozesse zu verbessern. Logistische Prozesse während dieser Prozesse werden über die Analyse der RFID Chips maßgeblich vereinfacht.

Autonomes Fahren und dessen mögliche Entwicklungen

Ebenso wie das Internet der Dinge ist das autonome Fahren in aller Munde. Letzteres ist unweigerlich von Ersterem abhängig. Einige Unternehmen forschen aktuell an dieser Thematik und zeigen bereits erste Erfolge auf. Dabei entstehen erste Fahrzeuge, die ohne jedwede Interaktion durch Insassen zum Ziel kommt.

Die Abhängigkeit vom Internet der Dinge entsteht schnell: Bei unvorhergesehen Ereignissen, beispielsweise Passanten auf der Fahrbahn, müssen die Automobile in der Lage sein, selbstständig untereinander zu kommunizieren. Wetterstationen könnten die Fahrzeuge über Glatteisgefahr, Sturmböen oder Hochwasser informieren.

Und das sind nur einige Beispiele für den zukünftigen Einsatz des Internets der Dinge. Die Forscher entwickeln solche und ähnliche Technologien ständig weiter.

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Autor: Kristina
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