Startseite » Datenbank Lexikon » Inbound Marketing

Inbound Marketing

Das Inbound-Marketing lässt sich in die vier Bereiche „Anwerben“, „Umwandeln“, „Abschließen“ und „Pflegen“ aufteilen. Bereits an den Begriffen lässt sich erkennen, dass das Inbound Marketing optimal in ein bestehendes CRM-System passt.

Potentielle Kunden werden durch Blogs, Social Media Einträge und mit Keywords ausgestatteten Artikeln auf das Unternehmen oder ein Produkt aufmerksam gemacht. Dabei handelt es sich exakt um den Kundenkreis, der für die Marketing-Abteilung von Interesse ist

Die aufmerksam gewordenen Besucher werden durch geschickte Call-To-Actions (z.B. Preisausschreiben, besondere Marketingaktionen,…) und Formulare zu den sogenannten Leads. Die Besucher geben von sich aus Kontakt- und Personendaten ein und senden diese ab. Die Daten werden im CRM-System gesammelt.

Ab diesem Zeitpunkt beginnt die aktive Arbeit mit den Kundendaten im System. Die generierten Leads werden von der Marketing-Abteilung ausgewertet. Es ist bekannt woher die Kundendaten stammen, welche Seiten besucht wurden, welche Produkte angeklickt wurden und welche Interessen der potentielle Kunde verfolgt. Durch die gezielte Ansprache dieser Personen werden aus den Leads wirkliche Kunden. Die Kunden erhalten exakt auf sich zugeschnittene Angebote. Die Wahrscheinlichkeit des Kaufs ist dadurch immens hoch.

Im CRM-System werden alle Kontaktdaten weiterhin akribisch gepflegt. Aus den gut gepflegten Daten und dem dazu passenden, ansprechendem Content, ergibt sich die eigentliche Grundlage des Inbound Marketing. Die Mitarbeiter im Inbound Marketing arbeiten kontinuierlich an der Stärkung der Kundenbindung. Der Kunde soll sich wohlfühlen. Er soll sich ernst genommen fühlen.

Durch Social Media wird er in die „Unternehmens-Familie“ integriert. Er wird zu Events eingeladen und mit außergewöhnlichem Content überrascht. Auf diesem Weg wird aus einem Kunden ein Fürsprecher, der von sich aus einzelne Produkte oder das ganze Unternehmen aktiv weiterempfiehlt.

Inbound Marketing – Vorteile und Nachteile

Im folgenden Abschnitt werden die Vor- und Nachteile des Inbound Marketing kurz vorgestellt.

Vorteile durch Inbound Marketing

  • Kundennähe
  • Ausgezeichnete Kenntnisse über den Kunden
  • Zufriedene Kunden
  • Kunden, die das Unternehmen begeistert empfehlen
  • Aktive Fürsprecher statt passive Kunden
  • Kostengünstiges Marketing
  • Langfristigkeit
  • Authentische Außenwirkung

Inbound Marketing Nachteile

  • Geschultes/Ausgebildetes Inbound Marketing Personal muss vorhanden sein
  • Das Konzept muss klar erarbeitet werden
  • Anfangs mit Investitionen und Arbeit verbunden

Beispiel für einen Inbound Marketing Prozess

Ein Produzent von Kaffeekapseln möchte ein neues Produkt bewerben und zugleich neue Kunden gewinnen. Er startet über Facebook ein Gewinnspiel. Potentielle und bestehende Kunden werden per Klick auf ein Gewinnspielformular weitergeleitet. Sie tragen ihre Adress- und Kontaktdaten ein und beantworten eine Frage zu ihren Kaffeeinteressen. Die Daten werden automatisiert in das CRM-System des Unternehmens übertragen. Im System wird sichtbar, ob es sich um einen Bestandskunden oder einen Neukunden handelt.

Diese Daten werden ausgewertet. Vor allem die Interessen des Kunden sind dabei wichtig. Aufgrund dieser Basis veranlasst die Marketing-Abteilung ein E-Mailing. Die Kunden erhalten auf exakt die Kaffeesorte, die sie am liebsten mögen, einen Rabatt. Die Sorte variiert je nach Kunde, ganz seinen Vorlieben entsprechend. Die Kaufwahrscheinlichkeit ist immens hoch. Nach dem Kauf einer Kaffeesorte im Online-Shop wird der Kunde per Umfrage zu seiner Zufriedenheit befragt.

Der Kunde wird via Facebook weiterhin eingebunden und angesprochen. Der Gewinnspielteilnehmer wird ebenfalls auf Facebook bekannt gegeben. Wenn der Kunde die neue Kaffeesorte auf Facebook empfiehlt, kann er Bonuspunkte sammeln.

Am Ende werden alle Daten werden im CRM-System zusammengeführt.

 

Weiterführende Artikel

Autor: Kristina
2 Bewertungen 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...
0