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First In – First Out (FIFO)

First in – First out (kurz FIFO) wird als Fachbegriff in den Bereichen der Warenwirtschaft, Produktionstechnik und Informatik verwendet.

In der Warenwirtschaft bezieht er sich auf die Bestände der gelagerten Güter. In der Produktionstechnik nimmt der Begriff Bezug auf die Prozesse. In der Informatik geht es beim FIFO-Methode um die sogenannten Queues (Warteschlangen). In allen Bereichen ist jedoch die Bedeutung des Begriffes dieselbe.

„First in – First out“ ist gleichbedeutend mit dem Sprichwort „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Elemente, die zuerst abgelegt wurden, werden auch zuerst wieder entnommen.

Aufbau und Funktionsweise von First In – First Out (FIFO-Methode)

FIFO-Methode in der Warenwirtschaft

In der Warenwirtschaft ist die FIFO-Methode das gängige Verfahren. Die Waren, bzw. Datensätze des Warenwirtschaftssystems, werden der Reihenfolge nach behandelt.

Die ältesten Waren, die somit zuerst eingelagert wurden, werden als Erste aus dem Lager und Datenbestand entnommen. Eine Ausnahme bilden verderbliche Waren. Diese werden nach dem FEFO-Prinzip (First Expired – First Out) behandelt.

Dabei werden die am ehesten verderblichen Waren als Erste wieder entnommen.

FIFO-Verfahren in der Produktionstechnik

In der Produktionstechnik wird die FIFO-Methode angewendet, um Prozesse besser miteinander verknüpfen zu können. Der jeweilige Nachfolgeprozess steuert den Vorgängerprozess. Dabei wird die Ware, die zuerst im Zulauf ankam, als Erste verbraucht.

First in – First Out in der Informatik

In der Informatik ist das „First in – First out“-Verfahren eine Methode Daten abzulegen und wieder aufzurufen. Es wird eine Warteschlange gebildet (Queue), die nach dem FIFO-Prinzip behandelt wird.

Alle Elemente dieser Warteschlange werden exakt in der Reihenfolge abgerufen, in der sie sich „angestellt“ haben. Bei Betriebssystemen spricht man von Pipes.

Beispiel zu First In – First Out (FIFO-Methode)

Bei Controllern aus der Informatik kommt das FIFO-Prinzip grundsätzlich zum Tragen.

Beispielsweise werden Eingaben über die Tastatur und Mausklicks nach dieser Methode abgearbeitet. Bei PCs ist das die serielle Schnittstelle RS232-Port. Die ankommenden Bytes werden der Reihe nach gepuffert. In genau dieser Reihenfolge werden sie dann auch wieder verarbeitet.

Anderenfalls würden die Eingaben durch den Benutzer nicht in der vorgegebenen Reihenfolge verarbeitet werden.

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Autor: Thomas
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