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Double Opt-In

Das Double Opt-In ist ein Bestätigungsverfahren im Marketingbereich. Es schützt Verbraucher vor ungewünschter Werbung und sichert Unternehmen rechtlich ab, denn der Versand von unerwünschter Werbung ist nicht erlaubt.

Gerade seit der Datenschutzgrundverordnung sind Unternehmen dazu gezwungen, sich die Erlaubnis ihrer Kunden einzuholen, dass sie Werbung verschicken dürfen.

Das Double Opt-In-Verfahren beschreibt dabei das Vornehmen einer doppelten Bestätigung des Kunden. Nach der Bestätigung einer Datenverarbeitung für einen bestimmten Zweck erhält der Kunde noch mal eine Aufforderung zur Bestätigung dieser Verarbeitung seiner Daten.

Double Opt-In – Aufbau und Funktionsweise

Der Aufbau und die Funktionsweise des Double Opt-In-Verfahrens sind sehr leicht verständlich. Dass Unternehmen versucht durch eine Marketingkamapagne oder durch geschickt gesetzte Hinweise auf einer Webseite das weitere Interesse des Kunden an Informationen des Unternehmens zu wecken.

Dann willigt der Kunde zunächst ein, zukünftig Werbung oder Neuigkeiten des Unternehmens per E-Mail zu empfangen. Anschließend wird der Kunde über die Anmeldung informiert und aufgefordert, diese Anmeldung zu bestätigen.

Ohne diese Bestätigung darf das Unternehmen keine Werbung an den Kunden schicken. Bestätigt der Kunde den Erhalt weiterer Werbung, darf das Unternehmen dem Kunden in Zukunft Werbung und Informationen zukommen lassen, bis der Kunde sein Einverständnis widerruft.

Unterschiede zum Single Opt-In im E-Mail-Marketing

Das einfache Opt-In-Verfahren, auch Single Opt-In, besteht lediglich aus der Anmeldung des Kunden ohne eine nachfolgende Bestätigung. Bei dieser Art der Newsletter-Anmeldung werden einfach nur die entsprechenden Kontaktdaten in ein Onlineformular eingetragen und abgeschickt.

So ist es möglich, Nutzer ohne ihr Wissen für Newsletter oder andere Werbeinhalte einzutragen, da die angegebenen Kontaktdaten nach dem Abschicken direkt dem Verteiler des Unternehmens hinzugefügt werden.

Aufgrund der rechtlichen Lage ist ein Single Opt-In-Verfahren als Anmeldung für einen Newsletter oder Werbung nicht mehr zulässig.

Double Opt-In – was passiert im CRM des Unternehmens?

Die meisten CRM-Systeme bieten eine integrierte Lösung, um das Double Opt-In zu integrieren. Häufig wird das Verfahren als eigene Funktion im CRM dargestellt. Das CRM-System erfasst selbstständig, auch welche Datensätze und auf welche Kommunikationskanäle sich die Einwilligung des Kunden bezieht.

Außerdem zeigt es an, ob der Kunde der Einwilligung für die Verarbeitung seiner Daten zugestimmt hat, ob die Einwilligung noch aussteht oder ob er sich abgelehnt hat. Außerdem wird im CRM-System gespeichert, wann der Kunde seine Einwilligung für die Verarbeitung seiner Daten gegeben hat und über welchen Weg diese Einwilligung erfolgt ist.

Damit hat das Unternehmen Zugriff auf alle wichtigen Daten, die das Double Opt-In-Verfahren umfassen, und ist damit rechtlich abgesichert.

Double Opt-In in der Praxis

Das Double Opt-In-Verfahren gehört im E-Mail-Marketing mittlerweile zum Standard. Es soll unerwünschten Datenmissbrauch verhindern. Beim einfachen Opt In-Verfahren ist es nämlich ohne die Zustimmung des Kunden möglich, seine Daten beispielsweise bei einer Newsletter-Anmeldung anzugeben.

Das Double Opt-In-Verfahren für einen Newsletter funktioniert sowohl für den Kunden als auch für das Unternehmen sehr einfach. Der Kunde meldet sich beispielsweise über eine Internetseite für einen Newsletter des Unternehmens an. Anschließend erhält der Kunde an die angegebene E-Mail-Adresse eine Bestätigungsmail, in der er die Anmeldung bestätigt.

Diese Bestätigung kann entweder per Mail oder über einen Bestätigungslink erfolgen. Dieser Bestätigungsprozess soll verhindern, dass Kunden beispielsweise für einen Newsletter angemeldet werden, obwohl sie das gar nicht wollen.

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Autor: Kristina
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