Ziele von Business Intelligence

Das eigentliche Ziel von Business Intelligence liegt in der Interpretation von Daten, um auf der Basis der daraus resultierenden Erkenntnisse optimale Entscheidungen im Management treffen zu können.

Dadurch wiederum sollen die Unternehmensziele forciert werden. Die Interpretation der Daten bedingt das Sammeln und Speichern eben dieser, sowie eine fortlaufende Recherche und Analyse.

Beim Sammeln, Speichern und Auswerten von Informationen gibt es einige Anforderungen und Herausforderungen im BI-Bereich, die man beachten sollte, um genau diese Probleme erfolgreich zu umgehen.

Business Intelligence – Anforderungen & Herausforderungen

Es existieren einige Stolpersteine auf dem Weg zu einem erfolgreichen Business Intelligence Projekt. Ein sehr oft begangener Fehler ist die Formulierung von schwammigen Anforderungen.

Was nur vage definiert wird, kann auch nur unklar umgesetzt werden, sofern sich überhaupt eine Umsetzung daraus ergibt. Viele Unternehmen legen ihre Kennziffern nicht eindeutig genug fest.

Bei der Einführung eines BI-Projektes bilden sie vorige Listenauswertungen lediglich nach, anstatt das volle Potential einer schlagkräftigen Analyse anhand von klaren Kennziffern auszuschöpfen.

Stolpersteine in einem Business Intelligence Projekt

Weitere Stolpersteine in einem Business Intelligence Projekt sind fehlerhafte oder schlicht fehlende Daten, zu spät in das Projekt eingebundene Endanwender, zu langfristig angelegte BI-Projekte und ein nicht vorhandenes Change Management. Die entwickelte BI-Lösung muss sich jederzeit an aktuellere Anforderungen anpassen lassen. Der Markt bewegt sich schnell.

Auch das Ignorieren geltender Datenschutzbestimmungen kann sich zu einem Problem entwickeln. Das Sammeln von Kundendaten unterliegt Gesetzen, die zwingend eingehalten werden müssen.

Oft übersehene Probleme sind die fehlende oder mangelhafte Integration mancher BI-Software-Lösungen, das Ignorieren von mobilen Endgeräten zur Darstellung eines kurzen und aussagekräftigen Reports, sowie die Nutzung von Anwendungen mit allerlei unnötigen Extras. Die verspielteste Anwendung erbringt keinen Nutzen, wenn die Funktionalität dahinter nicht stimmt.

Zudem sollte ein BI-Projekt sorgfältig entwickelt werden. Überhastete Entwicklungen oder sogar übereilte Einführungen solcher Programme, sind negativ behaftet. Bei aller Freude über ein neues Business Intelligence Projekt sollten die Nutzer rechtzeitig und ausreichend geschult werden. Es nutzt das beste Programm nicht, wenn es nicht ordnungsgemäß bedient und die Daten korrekt gepflegt werden.

Einsatz von Business Intelligence in der Praxis

Ein Anbieter stellt seinen Kunden eine Full-Service-Vermarktung mit qualitativ hochwertigen Adressdaten zur Verfügung. Die angebotenen Datensätze müssen laufend analysiert und aufbereitet werden. Kundenprofile werden durch ein BI-Projekt immer wieder neu bewertet. Anhand der existierenden Kundendaten lassen sich Zielgruppen genau definieren und die Neukundengewinnung gestaltet sich leichter.

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Autor: Markus
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